18 Apr 2021

Tipps für eine Fasten – oder Reduktionszeit

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Durch alle Zeitalter hindurch kennt man das Fasten als Heilmethode und Prävention. Frühjahr – und Herbst bieten sich an eine Reduktionszeit oder Fastenzeit zu machen, um dem Körper die Möglichkeit zu geben Hausputz zu machen. Welches er in einer ureigenen Intelligenz macht – Lage für Lage an Säuren, Schadstoffen, evt. auch zu vielen Kilos loszulassen. In verschiedenen Kulturen in denen es diese Zeiten gibt – sind deutlich weniger bis keine Zivilisationserkrankungen bekannt.
Immer wieder ist es wichtig mit dem Leben zu fließen, sich von Altem zu verabschieden und Raum zu schaffen für Neues. So ist es auch immer eine Zeit mentalen Hausputz zu machen. Du bist der Schmied oder Störenfried deines eigenen Glücks.

Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
Hermann Hesse, Siddhartha (1877 – 1962)

Ich kann auf das Fasten ebenso

wenig verzichten wie auf meine Augen.
Was die Augen für die äußere Welt sind,

ist das Fasten für die innere.
Mahatma Gandhi (1869 – 1948)

Grundlegend sollte die Vor – und Nachbereitungszeit jeweils die Hälfte der Fastenzeit sein. Oder du kannst die Ideen, die ich zur Vorfastenzeit geschrieben habe als Entlastungszeit für 3-7-10 Tage machen.

Grundlegend – Thema Abführen: Für eine Reduktionszeit oder Fastenzeit (3 Tage) kannst du 1 Eßlöffel Flohsamenschalen in 100 ml Wasser und 500 ml Wasser nachtrinken innerhalb der nächsten 1/2 Stunde. Bei Fasten mehr als 4 Tage sollte man mit FX Passagesalz von Wörwag beginnen: 4 Meßlöffel langsam in Wasser auflösen und morgens am 1 Fastentag trinken. 1 Liter Wasser innerhalb 1 Stunde nachtrinken. Das gibt Reinigung ! Also zu Hause bleiben. Im Verlauf des Fasten täglich einen Einlauf machen. Ist leider wichtig.

Einige Ideen für die Vorfastenzeit

Um den Stoffwechsel und die Organe auf die Fastenzeit vorzubereiten, ist eine Reduktion der Nahrungsmittelaufnahme, sowie eine spezielle Zusammensetzung nötig.

1 Woche vorher:

Beginne eine Woche vor Beginn der Fastenwoche tierische Fette und Eiweiße (v.a. Milch, Käse und Fleisch), ebenso Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee, Süßigkeiten und scharfe Gewürze zu reduzieren.

Motto: IzD (iss zwei Drittel)

Erhöhe den Anteil an Obst (auch Trockenobst) und Gemüse (roh oder gekocht) und verringere den Anteil an Getreide, Brot, Müsli.

Gut sind eine Hand voll Nüsse ( ich empfehle sie einzuweichen, so dass der Keimprozess in Gang gesetzt wird) oder 2 Esslöffel gutes Öl pro Tag, Nussmus (Mandel/ Sesam), ansonsten Sauermilch (Kefir, Buttermilch oder Naturbiojoghurt) bis zu 250 ml/proTag.

Empfehlenswert ist: Obstsalat und Nussmus/ Nüssen/ eingeweichter Buchweizen

Grüne Smoothies: 1/3 Obst (max 3 Sorten) und 2/3 Blattgrün (max 3 Sorten) (Bio, in Hochschnellheitsmixer)

Gemischte gekochte Gemüse mit Öl/ Hefeflocken;

Gekochte Hirse/ Amaranth/ Quinoa ist leicht und gut verdaulich

feine Haferflocken

Man kann einen oder mehrere Tage einen MONOtag machen:

Obsttag:

3 Pfund Obst verschiedener Art, auch Beerenobst, auf 3 – 5 Mahlzeiten verteilt, mit etwas Nussmus oder Walnussöl.

Rohkosttag:

Früh: geschnittenes Obst, Obstsalat, mittags und abends Rohkostplatte: Blattsalat, geraspeltes Wurzelgemüse, Paprika, Gurke, Tomate mit Salatsauce aus Zitrone, kaltgepresstes Öl, Nüsse, Gewürzen.

Reistag:

3 mal 50 –70 g Vollkornreis (1-3 Tag vor dem Fasten: Weißer Reis)

evtl. mit Apfelmus, gedünstetem Gemüse, Öl

Kartoffeltag:

bis zu 1200 g. Pellkartoffeln auf 3-4 Mahlzeiten verteilt

mit Öl, Gewürzen, etwas Quark, frische Kräuter

Reis und Kartoffeln entwässern gut.

Gemüsesuppentag:

div. Gemüse, Gemüsebrühe, Gewürze, evtl. Hefeflocken, frische Kräuter

Bei Brot: eher älteres zu bevorzugen, da es nicht so zu Gärung im Darm neigt, Knäckebrot, Reisbrot

Trockenobst/Nüsse: Trocken oder eingeweicht, am besten ungeschwefelt (Bioladen).Nüsse eingeweicht, so dass der Keimprozess aktiviert wird.

Gemüsesäfte: z.B. feldfrischer Möhrensaft. Wegen des Säuregehaltes eher weniger Obstsäfte.

Kaltgepresste hochwertige pflanzliche Öle (Olivenöl, Distelöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Weizenkeimöl) enthalten ungesättigte Fettsäuren, sowie Bitterstoffe, die dem Körper bei der Reinigung dienlich sind.

Wasser oder Kräutertee: mind. 2l Flüssigkeit trinken: 

Vor allem morgens nüchtern 200 – 400 ml warmes Wasser (innere Dusche)

Nach der Fastenzeit:

Für den allmählichen Aufbau nach dem Fasten empfiehlt es sich, zartes Gemüse, reife Äpfel, Trockenobst, Kartoffeln, Frucht- und Gemüsesäfte (Sauerkrautsaft oder Brottrunk ist gut zur Aktivierung der Darmtätigkeit), etwas Getreide, Knäckebrot und Tee.

Es bleibt wichtig nach dem Fasten noch viel zu trinken. Die Verdauungsorgane brauchen Zeit, um sich wieder auf die wiederkehrende Belastung ihrer normalen Arbeit einzustellen. Während der Fastenwoche wirst du ausführlich Informationen zum Fasten, zu Ernährung, auch über die Wirkung grüner Smoothies, also der Bedeutung von Blattgrün und über den Aufbau in der Nachfastenzeit erhalten.

Das Fastenbrechen und der behutsame Wiederaufbau der Ernährung sind ebenso wichtig, wie das Fasten selbst. Durch Nachlässigkeit in dieser Phase kann der Effekt des Fastens zunichte gemacht werden und sich schädlich auswirken. Die Fastenvorbereitung, das Fasten und das Fastenbrechen sind eine Dreieinheit, die das Ganze zu dem Musikstück machen, das du gerne erklingen lassen möchtest. Also, lausche, lausche, lausch`und sing!

Über die Fastenzeit selber gäbe es Bücher zu schreiben. Ich finde Wasser/ Tee und einmal am Tag eine passierte Gemüsebrühe am besten.

(Buch: Rüdiger Dahlke: Bewusst Fasten oder das grosse Buch vom Fasten)

Leber- , Nierenunterstützung:

Mariendistel (Ardeyhepan) 2 Tabletten morgens/ im Wechsel mit zB Brennessel (Natulind)

kalte Duschen

Trockenbürsten

viel Ruhen

spazieren gehen

….

Wenn spezielle Fragen sind, kannst du mich fragen oder auch eine Termin machen. Ich begleite das Fasten gerne.

25 Jahre haben meine Schwester und ich die Fastenwochen gemacht….

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